Nächste(s) Netzwerk-Treffen:

Do, 06. August 2026
Di, 15. September 2026
jeweils um 19:00 Uhr

Die Treffen finden im Haus am Kneippgarten, Nordlandwehr, gegenüber der neuen KiTa statt.
Wir tauschen uns aus über alle Themen rund um den Garten, ziehen für unsere durchgeführten Aktionen Bilanz, planen unsere nächsten Aufgaben und haben einfach einen schönen, geselligen Abend!
Schauen Sie doch einfach mal rein; Sie sind herzlich willkommen!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kräuterwanderung 

Juni 2026

Das Netzwerk Gartenvielfalt entdeckte heimische Wildkräuter und ihre Heilwirkung unter der sachkundigen Führung von Reinhild Wrublick. 

Dass Giersch, Brennnessel und Löwenzahn auch sehr lecker und vielfältig zubereitet werden können, wurde bei einer Verköstigung von Marmelade, Pesto, Brot und Sirup unter Beweis gestellt. 


Besichtigung des Gaupeler Landgartens

Das war ein Erlebnis!
Der Gaupeler Landgarten in der Nähe von Coesfeld ist nicht umsonst über die Grenzen des Münsterlandes bekannt.
Bei einer Führung durch Cristine Bendix, Besitzerein und Erschafferin dieses beeindruckenden Fleckens Erde konnten wir uns von der Schönheit des Gartens und der Kunstfertigkeit der Anlage überzeugen.
Die fast zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug, da es hinter jeder Wegbiegung so viel Neues zu entdecken gab.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte:
www.gaupeler-landgarten.de

Ausflug zum Kreislehrgarten Steinfurt

11. Mai 2026

Wir wurden herzlich willkommen von Gärtnermeister Klaus Krohme und den Eisheiligen...

Welche Obstgehölze kommen mit dem Klimawandel gut zurecht? 
Wie lässt sich mit heimischen Wildpflanzen ein Staudenbeet gestalten?
Wonach schmeckt die Süßdolde?
Diese und andere Fragen beantwortete Klaus Krohme einer Gruppe von garteninteressierten Dülmenern im Kreislehrgarten Steinfurt.
Die in Deutschland einzigartige Schauanlage ist 3 ha groß und täglich kostenlos zu besichtigen. Drei Gärtner und fünf Auszubildende sorgen für die vielfältige Bepflanzung und die Pflege der Anlage.

Die Ausstellung zum Thema Lichtverschmutzung lädt Interessierte noch bis zum 8. Juni 2026 in die Stadtbücherei Dülmen ein. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gartenvielfalt und der Initiative “Paten der Nacht“ präsentiert und zeigt auf anschauliche Weise, wie künstliches Licht unsere Umwelt verändert.

Anhand von eindrücklichen Bildern wird veranschaulicht, welchen Einfluss Lichtverschmutzung auf Tiere, Pflanzen und den menschlichen Biorhythmus hat. Begleitend zur Ausstellung bietet die Stadtbücherei eine Medienauswahl zum Thema an.

Die Ausstellung möchte für den bewussten Umgang mit künstlichem Licht sensibilisieren.



Am Dienstag, dem 28.4.2026, luden das Netzwerk Gartenvielfalt und der Bereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Dülmen zu einem Vortrag zum Thema Lichtverschmutzung ein. 

Referent war Reinhard Löwert von der Organisation “Paten der Nacht“. Diese setzt sich dafür ein, auf die verheerenden Folgen von zu viel Kunstlicht für Tiere, Pflanzen und den Menschen aufmerksam zu machen. 

Die Veranstaltung bot Gelegenheit, sich über die Auswirkungen von Lichtverschmutzung zu informieren und Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen. Dem Netzwerk Gartenvielfalt war es besonders wichtig, dass gerade unsere Gärten dunkel sein müssen, um Tieren eine echte Rückzugsmöglichkeit zu bieten.

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da...

Wenn die Sonne untergeht, erwacht im Garten ein geheimnisvolles Leben.
Oft von uns unbemerkt, wird er zu einem fast magischen Ort.
Geräusche ändern sich, Düfte werden intensiver und der Garten wird zur Bühne für nachtaktive Tiere.
Fledermäuse sausen auf der Jagd nach Insekten durch die Luft, Igel rascheln durch das Laub und Nachtfalter umschwärmen duftende Blüten.
Käfer, Mäuse, Eulen, Gartenschläfer und Kröten, ja sogar Regenwürmer werden munter.
Mit Glück lassen sich Glühwürmchen wie kleine Laternen zwischen dem Geäst entdecken.

All diese Tiere brauchen die Dunkelheit!

Die Initiative “Paten der Nacht“ hat es sich zum Ziel gesetzt, über die Bedeutung der Dunkelheit für den Artenschutz zu informieren, um so diese magische Welt zu erhalten.
Sie fordert "Licht aus!"
Was steckt dahinter?
Ich frage nach bei Fledermausexperte und Mitglied der Initiative
Reinhard Löwert:


Sie, Herr Löwert, haben bei Ihrer jahrzehntelangen Arbeit für die Fledermäuse täglich – oder besser nächtlich – mit den Auswirkungen von zuviel Licht, der sogenannten Lichtverschmutzung, zu tun.
Können Sie kurz zusammenfassen, in welchen Bereichen unseres Lebens und unserer Umwelt ein Zuviel an nächtlichem Licht besonders schädlich ist?


Eigentlich beziehen sich die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf fast alle biologischen Prozesse bei Menschen, Tieren und Pflanzen.
Wir Menschen sind auf Dunkelheit als Regenerationszeit angewiesen. Sind wir zu viel Licht ausgesetzt, wenn es für uns eigentlich dunkel sein sollte, wird zum Beispiel nicht genügend Schlafhormon, Melatonin, gebildet und es kommt zu Schlafstörungen. Und dafür reicht schon die Straßenlaterne, die ins Zimmer scheint.


Bei Tieren und Pflanzen kommt es zu Störungen des Biorhythmus' mit erheblichen negativen Folgen.
Ihr Fress- oder Entwicklungsverhalten wird massiv gestört, wenn mehr Licht eine andere Jahreszeit suggeriert.
So werfen beispielsweise Bäume in der Nähe einer Straßenbeleuchtung ihr Laub im Herbst später oder gar nicht ab oder sie blühen mitten im Winter, wenn noch gar keine Insekten als Bestäuber unterwegs sind.
Vögel brüten zu früh, weil ihnen eine längere Sonnenscheindauer den Frühling vorgaukelt - ihnen fehlen die Insekten als Nahrung.


Selbst in Gewässern sind ähnliche Störungen zu verzeichnen.

Zugvögel verlieren die Orientierung und vergeuden wertvolle Kraft für den Weiterflug.

Künstliche Lichtquellen werden von Nachtinsekten bis zum Tod durch Erschöpfung umschwärmt.
Das betrifft zum Beispiel auch unserer Schmetterlinge, von denen 80% nachtaktiv sind.
Da sie aber Nahrung für größere Tiere wie Fledermäuse, Igel und viele weitere sind, finden auch diese immer weniger zu fressen.


Jedes Individuum ist Teil des Nahrungsnetzes; ein negativer Einfluss auf eines von ihnen wirkt sich automatisch auf andere Lebewesen aus.

Also bezieht sich das auch auf die Tiere in unseren Gärten?

Unsere Gärten sind wie ein Mikrokosmos für Tiere und Pflanzen und oft der einzige Rückzugsort vor zuviel Licht in unserer Stadt.
Wir können und sollten alles dafür tun, ihn für nachtaktive Tiere dunkel zu halten.


Welche Lichtquellen in unseren Gärten sind problematisch?

Ganz klar alle!
Möglichst kurz heruntergebrochen kann man sagen:
Je heller, je größer der Blauanteil und je weiter nach oben abstrahlend desto schädlicher.


Gerade zum Start in die Gartensaison gibt es überall für wenig Geld Solarlampen zu kaufen.
Sind diese schwachen Lichtquellen auch schädlich?


Auf jeden Fall!
Solarlampen haben oft einen hohen Blauanteil.
Hinzu kommt, dass häufig gleich mehrere zum Einsatz kommen und die ganze Nacht hindurch leuchten. Da sieht so mancher Garten aus wie eine Flugzeuglandebahn.


Immer wieder kommt es auch in Dülmen zu Einbrüchen, besonders in der dunklen Jahreszeit.
Da ist Licht ein wichtiger Faktor für mehr Sicherheit!
Wie kann ich das Dilemma lösen, wenn ich einerseits Einbruchschutz betreiben will, andererseits aber auch den nachtaktiven Tieren Dunkelheit bieten möchte?


Nutzen Sie Lampen mit Bewegungsmelder. Die kurze Dauer des Lichteinflusses beeinträchtigt Tiere und Pflanzen kaum oder gar nicht.

Was kann ich noch tun, um die Lichtverschmutzung in meinem Garten so gering wie möglich zu halten?

Niemand soll auf eine schöne Beleuchtung in einer Sommernacht im Garten verzichten! Aber sobald das Licht nicht mehr benötigt wird, sollte es ausgeschaltet werden.

Und häufig wird übersehen, dass auch Licht, das aus den Häusern oder Wohnungen nach außen dringt, ebenfalls Auswirkungen auf die Dunkelheit hat.
Hier heißt es: Vorhänge zu, Rolläden runter.


Wenn ich diese Maßnahmen durchführe, sind dann positive Auswirkungen tatsächlich zu spüren?
Ich denke da an all die Lichtquellen, die es sonst noch in direkter Umgebung meines Gartens gibt: Straßenlaternen, Werbeschilder, dauerbeleuchtete Geschäfte...


Wie gesagt, unsere Gärten können kleine Inseln der Dunkelheit sein; je mehr Gartenbesitzer diese Inseln schaffen, desto größer die Überlebenschanche für unsere nachtaktiven Tiere!

Ich danke Ihnen herzlich für das Interview, Herr Löwert, und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg beim Schutz unserer nachtaktiven Mitgeschöpfe!
Und ich werde jetzt sicher öfter bei Dunkelheit durch den Garten gehen, um zu hören, zu riechen und zu staunen!


Reinhard Löwert, den Paten der Nacht, können Sie zum Thema live erleben.
Das Netzwerk Gartenvielfalt lädt herzlich zu einem Vortrag ein:


Am 28.4. um 18:30 Uhr
im Haus am Kneippgarten
Nordlandwehr, gegenüber der neuen KiTa
Die Teilnahme ist kostenlos; wir freuen uns über eine Spende.


Eine Ausstellung zum Thema Lichtverschmutzung findet statt von
Montag, 27.April bis Mo, 8. Juni
in der ersten Etage der Stadtbücherei Dülmen



Webseite der Paten der Nacht:
www.paten-der-nacht.de 








Vögel zur Brutzeit richtig füttern


Vögel in einem Naturgarten, der ihnen genügend Futter in Form von Insekten und Samen bereithält, brauchen keinerlei Unterstützung bei der Futtersuche.
Wildblumen mit Insekten und Raupen, Totholz mit Käfern und Larven und heimische Gehölze mit Knospen bieten Gartenvögeln ausreichend Futter.
Ist Ihr Garten aber noch nicht so weit oder wollen Sie sich selbst oder Ihren Kindern eine schöne Vogelbeobachtung bereiten, können Sie geeignetes Futter anbieten.

Wenn Sie Vögel während der Brutzeit zwischen März und Juli unterstützen möchten oder sowieso schon eine Ganzjahres-Fütterung durchführen, ist in diesen Monaten eine Umstellung des Futters wichtig.
Bisher durchaus geeignete Saaten wie ungeschälte Sonnenblumenkerne sind für Nestlinge nämlich schädlich; sie können daran ersticken.
Weiche, kleine, energiereiche aber fettarme Kost ist jetzt besser.
Und  Altvögel sind dankbar für energiereiches Futter während dieser kräftezehrenden Zeit.

Zuerst einmal das, was nicht gefüttert werden sollte: 

  • Fettfutter wie Meisenknödel
  • Sonnenblumenkerne
  • getrocknete Insekten oder Würmer


Was Sie füttern könnten:

  • Insekten oder Würmer, tiefgefroren oder frisch

     Mehlwürmer zum Beispiel bekommt man in jedem Angel-Shop

  • kleine, heimische Samen von Wildkräutern wie 

     Brennnesseln oder Hirtentäschel, von Birken oder von verschiedenen           Gräsern. Ebenfalls geeignet sind die Samen von Klee, Nachtkerzen,               Sauerampfer, Schafgarbe, Vogelmiere, Wiesenknopf, Wicken und                   Wegerichen
Sie sehen schon: Es macht Sinn, diese Pflanzen im Garten zu haben.

Es ist auch einen Versuch wert, für den erhöhten Kalziumbedarf gemahlene Eierschalen anzubieten.
Ich erhitze die Eierschalen dazu ein paar Minuten in der Mikrowelle und zerstoße sie dann im Mörser.

Wasser ist zu jeder Zeit ganz besonders wichtig. 
Und das nicht nur zum Trinken.
Bei uns im Gartenteich wird selbst bei niedriger Außentemperatur ausgiebig gebadet, um Parasiten loszuwerden, die die Vögel nicht ins Nest zu den empfindlichen Jungtieren bringen wollen.
Wenn Sie also Wasser bereitstellen, muss das Behältnis täglich gereinigt werden! Ansonsten wird es schnell zu einem Infektions-Hotspot.

Haussperlinge baden gerne in Sand.
Dazu einen großen Topfuntersetzer mit Sand füllen und an einer katzensicheren (also für die Vögel gut einsehbaren) Stelle platzieren.
Auch der Sand muss aus hygienischen Gründen regelmäßig gewechselt werden!



Das zweite Brettspiel ist fertig!

Netzwerk G-Artenvielfalt

"Netzwerk G-Artenvielfalt"

Das Spiel

Anleitung


"Netzwerk G-Artenvielfalt" heißt es passenderweise, bei dem für den eigenen Garten 9 unterschiedliche wildtierfördernde Elemente gesammelt werden müssen. Wer zuerst seinen Garten mit Asthecke und Co gefüllt und damit ganz vielen Tieren ein Zuhause geschaffen hat, gewinnt. 
Aber es warten natürlich auch ein paar Fallstricke...
Die Gärten sind von unserem Netzwerk-Mitglied Werner detailgenau und wunderschön gezeichnet und machen Lust auf eifriges Elemente-Sammeln!



Vortrag im September:

Was Sie schon immer über Vögel wissen wollten

So ein schöner, informativer und spannender Vortrag!



Fabian Karwinkel, Ornithologe und Mit-Initiator des preisgekrönten NABU-Podcasts “Reingezwitschert“,

plaudert aus dem Nähkästchen der Gartenvögel und gibt überraschende Einblicke in ihr Leben.



Praktische Tipps für guten Vogelschutz am Haus oder den vogelfreundlichen Garten gibt's gratis obendrauf. 



Immer nah am Alltag und im Gegensatz zu seinen Lieblingsgeschöpfen so gar nicht abgehoben. 



Mittwoch, 24. September

18:00 Uhr – 19:30 Uhr

VHS Dülmen, Alte Sparkasse, Münsterstraße 29



kostenlos

Anmeldung nicht erforderlich

Apfelfest auf dem 

Alten Hof Schoppmann in Darup

September 2025

Wir waren mit unserem Info-Stand dabei und hatten die nettesten Begegnungen!

 

Netzwerkler besuchen 

Staudengarten Picker 

August 2025

Wir wurden von unserer Netzwerk-Kollegin Andrea in den Staudengarten Picker nach Borken-Weseke eingeladen.
Als Gartenbauingenieurin arbeitet sie seit vielen Jahren dort und ist bei unseren Flächenplanungen die unverzichtbare Pflanzenexpertin!
Nach Kaffee und Kuchen führte sie uns durch eine wirklich fantastische Gartenwelt mit unterschiedlichen Themenbereichen und einer Unmenge an eindrucksvollen Pflanzen.
Lauschige Sitzecken auf verschiedenen Ebenen, Teiche und ein Bachlauf machen den Garten so einzigartig.
Danke, liebe Andrea, für den schönen Nachmittag!
 

Gartenbesichtigung 

(nur für Mitglieder)

Im Juni 2025

Mitglieder besuchten die Gärten von Andrea M. und Christiane Ridder.
Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen im Ridder'schen Garten.

Floßfahrt auf der Stever

Juni 2025

(nur für Mitglieder)


Mitglieder des Netzwerks Gartenvielfalt unternahmen eine geführte Fahrt durch die Lippe-Auen mit einem Picknick auf dem Floß

Wunderwelt Totholz

Vortrag von Farina Grassmann

Mai 2025

Totholz ist ein einzigartiger und oft unterschätzter Lebensraum. Denn entgegen seinem Namen ist es alles andere als tot: Hirschkäfer und Waldkäuze lassen sich hier genauso nieder wie Pilze und Moose.

In einem bebilderten Vortrag entführt Farina Grassmann in die oft verborgene Welt des Totholzes. Dabei erzählt sie die Geschichten seiner Bewohner und zeigt, wie wir ihnen vor der eigenen Haustür einen Lebensraum bieten können. Vom kleinen Handgriff bis zum großen Bauprojekt: Für jeden Garten (und jeden Balkon) ist etwas Passendes dabei.

"Artenvielfalt im Garten"

am 27.März 2025

Gefördert durch die Stadt Dülmen

Das Forum der Alten Sparkasse war dichtgedrängt voll! 96 Leute wollten den Vortrag von Klaus Krohme hören. 

Als Gärtnermeister und Leiter des Kreislehrgartens in Steinfurt wird er zu gärtnerischen Fragen in der WDR Lokalzeit Münsterland zu Rate gezogen und auch an diesem Abend beantwortete er zahlreiche Zuschauerfragen. 

Ob es um das richtige Mulchmaterial oder die vor sich selbst flüchtende Minze ging – zu allem konnte er fachgerecht Auskunft geben. 

Anhand von Fotos aus dem wunderschönen Lehrgarten beriet er zu unterschiedlichen Gartenbereichen wie Teich, Trockenmauer oder Asthecke; immer mit Blick auf Lichtverhältnisse und Boden und die passenden, insektenfreundlichen Pflanzen. 



Der Vortrag bildet die Auftaktveranstaltung der “Grünen Reihe“, initiiert durch die Kooperationspartnerschaft von “Netzwerk Gartenvielfalt“ (unter der Leitung von Christiane Ridder, Mitglied bei DüNaMi), Carolin Dietrich als der Klimabeauftragten der Stadt und Carina Wittor von der VHS. 

Klimapreis Kreis Coesfeld 2024

Januar 2025

Die Freude ist riesig!
Erst ein Jahr gibt es uns und schon haben wir den dritten Platz beim Klimapreis des Kreises Coesfeld gemacht.
Er ist mit 500,- Euro dotiert. Sie werden für die Erweiterung des Projektes um den Bereich "Bildungsangebote für Kinder" und "Öffentlichkeitsarbeit" genutzt.
Mindestens ebenso freut uns die mit dem Preis verbundene Wertschätzung unserer Arbeit!


 

Besuch beim Bio-Schäfer Stefan Naber in Lüdinghausen 

November 2024

Bei Recherchen zu gutem Düngematerial stießen wir vom Netzwerk unter anderem auf Schafwolle, die sowohl als Rohwolle als auch als Pellets zum Einsatz kommen kann. 
Dann war der Weg zu Stefan Naber, einem regionalen, streng ökologisch arbeitenden Schäfer aus Lüdinghausen nicht mehr weit. Kurzfristig wurde ein Termin auf seinem (sehr schönen und schön gelegenen) Hof vereinbart und so rückten wir mit 6 unserer Mitglieder an, um uns über seine Wollprodukte zu informieren. 
Wir wurden herzlich empfangen – zuerst von seinen Schafen, dann von Herrn Naber selbst. Alle Produkte, vom Lammfell über Sattelbezüge bis hin zu Fett- und Rohwolle und den praktischen Pellets waren aufgebaut und konnten angeschaut, gefühlt und gerochen werden – alles ein Genuss. 
Da es für uns ja um den Einsatz der Wolle als Dünger für unsere Gärten ging, erzählte uns Herr Naber alles über deren Anwendung, die Nährstoffe und den ökologischen Nutzen. 
So ist die Verwendung nicht nur eine Maßnahme gegen die Verschwendung eines so wertvollen Naturmaterials, dessen Produktion für Schäfer leider mittlerewile ein Verlustgeschäft geworden ist. 
Sie hat auch zum Ziel, möglichst alles vom Tier zu nutzen. Das ist ökologisch und nachhaltig. 
Die Inhaltsstoffe reichen von Stickstoff und Phosphat über Kalium und Schwefel bis zu Magnesium. Die Nährstoffe werden als Langzeitdünger bis zu sechs Monate an die Pflanzen abgegeben; Rohwolle und Pellets werden dabei zu 100 % abgebaut. 
Pellets haben dazu noch den Vorteil, dass sie hervorragend Wasser speichern können. 
Sie lockern die Erde auf und fördern so gesundes Wurzel- und damit Pflanzenwachstum. 
Eine Düngergabe pro Saison genügt und das spart Arbeit. 
Wer sich wegen etwaiger Hygieneprobleme sorgt, kann ganz entspannt sein: Zwar riechen Wolle und vor allem Pellets noch nach Schaf (herrlich!), sie sind aber durch Erhitzen hygienisiert worden. 
Da beides in den Boden eingerbeitet wird, besteht auch nicht die Gefahr, dass Tiere sie fressen, was durch den Haaranteil schädlich wäre. 
Bei diesen vielen tollen Eigenschaften ist nicht nachvollziehbar, dass Schäfer häufig keinen Absatz für sie finden und die Kosten für die Schur den Gewinn über den Verkauf oft deutlich übersteigen. 
Wir vom Netzwerk werden Rohwolle und Pellets verwenden und so gut wie möglich auf ihre Vorteile aufmerksam machen. 
Regional und biologisch erzeugte Wolle ist ein Naturprodukt, nachhaltig und wertvoll! 


Mehr zu Stefan Naber und den Schafprodukten unter: 


www.bio-lamm-lh.de 

Unser erstes Brettspiel!


Unser erstes Brettspiel, "G-Artenrennen", ist fertig!
So schnell wie möglich müssen die Spieler "ihre" Gartenbewohner in den passenden Unterschlupf bringen.
Dabei gilt es kniffelige Fragen zu beantworten und anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen!
Und wehe dem, der etwa Gift in seinem Garten versprüht oder nachts den Mähroboter laufen lässt!

Ausstellung

April / Mai 2024

Das Netzwerk Gartenvielfalt holte die Ausstellung "Artenvielfalt im Garten" der NUA (Natur- und Umweltschutzakademie), Recklinghausen nach Dülmen ins EinsA. Sie zeigte infomativ und einprägsam, wie wildtierfördernde Elemente in privaten Gärten effektiv eingebaut werden können.

Netzwerk-Workshop

Mai 2024

Am 17. Mai 2024 fand der erste Netzwerk-Workshop statt, bei dem von einigen Mitgliedern größere und kleinere Wildbienen-Nisthilfen und Nistglocken für den Ohrwurm für den eigenen Garten gebaut wurden.
Röhrchen aus Bambus und Pappe wurden mit Lehm in Konservendosen geklebt und in regenfesten Holzrahmen untergebracht. Auch spezielle Nisthilfen aus Ton wurden eingesetzt.
In der Werkstatt wurde gesägt, draußen im Garten die Röhrchen glattgeschliffen und eingeklebt. Gleichzeitig wurden die Holzrahmen gesägt und zusammengeschraubt.
Das alles war nicht nur produktiv sondern auch ausgesprochen gesellig. 
Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop!

Am 03. Juli 2024 wurden bei einem Projekttag der Marienschule Dülmen unter Anleitung durch das Netzwerk Wildbienen-Nisthilfen gebaut. Eine Einführung in das Thema Wildtiere im eigenen Garten ging dem praktischen Teil voraus. Wir haben uns sehr gefreut zu sehen, dass die Kinder (zwischen zehn und zwölf Jahre alt) mit so viel Eifer und teilweise auch großem Wissen dabei waren! 
Umso schöner ist es, dass bereits eine erste Besiedelung durch Wildbienen erfolgt ist. Erfahrungsgemäß werden die meisten Niströhrchen im zeitigen Frühjahr, also im nächsten Jahr, von Mauerbienen genutzt. Die Nisthilfe ist zu sehen auf dem grünen Gelände der Bergfeldstraße in der Nähe der Fußgänger-Bahnunterführung. Wie gut, dass aufgrund der Wildblumenwiese auch gleich Nahrung für die Wildbienen vorhanden ist.

Nachhaltigkeitsmeile

August 2024

Am 03.August 2024 fand die Nachhaltigkeitsmeile auf dem Marktplatz statt, bei der verschiedene Institutionen, die sich dem Thema verschrieben haben, ihre Ideen präsentierten. So auch unser Verein DüNaMi mit den AGs "Konsum" und dem Projekt "Netzwerk Gartenvielfalt".


Termine 2026

Workshops, Vorträge, Veranstaltungen,

Netzwerktreffen

 

Falls Sie an einem Termin teilnehmen möchten, können Sie sich gerne wegen einer Fahrgemeinschaft über das  Kontaktformular  in der Rubrik "Mitmachen / Kontakt" melden! 


2024
Gewinner des Klimapreises
Kreis Coesfeld 


2024
Gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW


2024
Gefördert durch die Deutsche Postcode Lotterie